Abwasserentsorgung Helmstedt (AEH); Jahresabschluss 2024
Beschluss:
Der Betriebsausschuss empfiehlt:
a) Der Jahresabschluss und der Rechenschaftsbericht des Wirtschaftsjahres 2024 werden festgestellt.
b) Das Jahresergebnis des Gebührenhaushalts Abwasser in Höhe von insgesamt -392.549,24 Euro wird bei den Rücklagen aus Überschüssen des ordentlichen Ergebnisses erfasst. 274.000,00 Euro werden in den Sonderposten für Gebührenausgleich eingestellt.
c) Das Jahresergebnis der Sparte Energie in Höhe von insgesamt -29.547,64 Euro wird bei den Rücklagen aus Überschüssen des ordentlichen Ergebnisses erfasst.
d) Der Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2024 Entlastung erteilt.
Protokoll:
Herr Schünemann verweist auf die Vorlage. Er übergibt das Wort an Frau Margin vom Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Helmstedt. Sie erklärt, dass der Wirtschaftsprüfer, Herr Struckmeier, den Jahresabschluss 2024 der AEH geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erklärt hat. Das RPA habe den Bericht durchgesehen und keine weiteren ergänzenden Feststellungen getroffen. Damit übergibt sie an Herrn Struckmeier von der ETL WRG.
Herr Struckmeier stellt sodann den Jahresabschluss der AEH 2024 vor. Er geht auf den Gegenstand, die Art und den Umfang der durchgeführten Prüfung ein, erläutert die einzelnen Positionen der Vermögenslage der AEH, die Finanz- und Ertragslage sowie das Prüfungsergebnis mit dem entsprechenden Ergebnisvermerk. Auch in diesem Jahr erklärt er abschließend, dass sich keine Auffälligkeiten eingestellt haben und die Voraussetzungen für den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gegeben waren. Somit entspricht der Jahresabschluss auch den Rechtsvorschriften und vermittelt ein, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Er bedankt sich abschließend für den Prüfauftrag und die gute Zusammenarbeit.
Herr Schmidt fragt, ob es sich bei der Erhöhung der Sach- und Dienstleistungskosten von 368.000,00 Euro im Vergleich zum Vorjahr um einmalige Effekte handelt oder ob dies ein Kostenfaktor sei, der auf Dauer bestehen bleibe.
Herr Struckmeier erläutert, dass es im Grundsatz um Kosten geht, die im Wesentlichen stetig anfallen und im Rahmen der inflationären Entwicklung auch angepasst werden müssen.
Herr Flemke ergänzt, dass man nunmehr in der glücklichen Lage gewesen sei, die Aufträge von Firmen durchführen zu lassen, die in der Vergangenheit teilweise Schwierigkeiten hatten, Fachkräfte zu bekommen. Im Endeffekt wurde daher das nachgeholt, was vorher versäumt wurde. Er spricht daher eher von einem Sondereffekt.
Herr Schünemann bedankt sich bei Frau Margin und Herrn Struckmeier für die ausführliche Prüfung. Frau Margin übergibt das Exemplar des geprüften Jahresabschlusses an den Geschäftsbereichsleiter, Herrn Bode.
Der Bericht des Wirtschaftsprüfers ist diesem Protokoll als ANH038/25 beigefügt.
Sodann fassen die Mitglieder des Betriebsausschusses einstimmig den folgenden Empfehlungs-
|