Anfragen
Protokoll:
Herr Moshagen hat folgende Fragen:
· Fa. Kyon: wie ist die Entwicklung für den Bau des geplanten Batteriespeichers?
· Hinweis Städtepartnerschaft am Brunnen/Markt: Sind die beiden fehlenden Partnerstädte ergänzt worden. Wenn nicht, wann wird das geschehen?
· Gibt es Fortschritte bei der Entwicklung eines Stadtmarketingkonzeptes?
· Weiterentwicklung des ehemaligen Real-Geländes: hat die Verwaltung hierzu Informationen?
· Stand Weiterentwicklung Wochenmarkt. Es gab in letzter Zeit einige Presseinformationen über die Aktivitäten der Stadt Schöningen bzgl. der Wiederbelebung des Wochenmarktes. Plant die Verwaltung Ähnliches?
Herr Otto beantwortet wie folgt:
Hinsichtlich des Wochenmarktes plant die Verwaltung derzeit nichts. Der derzeitige Wochenmarkt soll sich aus eigener Kraft auf dem Marktplatz entwickeln, was er derzeit auch tue.
Seitens Real gäbe es derzeit die Aussage, dass man weiterhin nach einer Lösung sucht. Es gibt keine konkreten Aussagen, welche Gespräche seitens der Eigentümerin verfolgt werden.
Aussagen zum Stadtmarketing sind im Budgetbericht zu finden. Derzeit stehen weder Haushaltsmittel noch Personal für diese Aufgabe zur Verfügung.
Der zuständige Fachbereich ist hinsichtlich der Hinweise am Brunnen dabei, eine Ergänzung vorzusehen.
Hinsichtlich des Batteriespeichers verweist Herr Otto auf den nichtöffentlichen Teil.
Frau Schadebrodt hat folgende Frage:
· Die derzeitige Verkehrssituation in Helmstedt ist gerade für Geschäftsleute sehr problematisch. Man spüre einen deutlichen Frequenzverlust, weil es Kunden und Besuchern an drei Stellen sehr schwer gemacht werde, das Zentrum überhaupt zu erreichen. Speziell gehe es um die Sperrung der Bahnbrücke Schöninger Straße, die Sperrung der Leuckartstraße und die Baustelle auf der A 2, die unmittelbare Folgen für Helmstedt habe.
Wann wird sich die Erreichbarkeit wieder verbessern?
Herr Otto erwidert, dass 2 der 3 angesprochenen Ursachen außerhalb der Einflussmöglichkeiten der Stadt lägen. Die Bahnsperrung erfolge den Bundesvorgaben der Bahn. Hier habe man erfreulicherweise feststellen können, dass die Arbeiten planmäßig verlaufen. Mitte Juli soll die Straße spätestens wieder freigegeben werden.
Bei der Autobahn verlaufen die Arbeiten leider nicht planmäßig. Es habe bereits mehrfach Verschiebungen gegeben. Herr Romba ergänzt, dass man die Baustelle mindestens bis 15.08. verlängert habe.
Bei der Leuckartstraße liege man weiterhin im Plan. Man erwarte im Juli den Baubeginn für die Braunschweiger Straße Abschnitt Ost einschl. des Kreuzungsbereiches Leuckartstraße/Braunschweiger Straße und einen Abschluss der Baumaßnahmen zum Ende des Jahres.
Herr Fox stellt folgende Fragen:
· Aus dem jetzt beschlossenen Sondervermögen des Bundes in Höhe von 500 Mrd. Euro sollen 100 Mrd. Euro für Infrastrukturmaßnahmen für einen längeren Zeitraum an die Kommunen fließen. Wie stellt sich die Stadt Helmstedt darauf ein? Er bittet hierzu um eine schriftliche Antwort.
· Im mitteldeutschen Revier wurden Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von 22 Mio. Euro gefördert. Ist es möglich, für die Verbesserung der Anbindung von Piepenbrink, Galgenbreite, Magdeburger Berg und Lappwaldsee insbesondere für Fußgänger und Radfahrer im Rahmen der Sanierung der Eisenbahnunterquerung Magdeburger Tor im Jahre 2030 ähnliche Fördermittel zu akquirieren und weiterhin, ob dies auch möglich ist für die ÖPNV-Verbindung von Helmstedt-Büddenstedt-Schöningen sowie für die ÖPNV-Verbindung Schöningen-Helmstedt-Wolfsburg und für andere Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen.
Herr Otto antwortet, dass es sich hierbei um einen Teil der ca. 7 Mrd. Mittel gehandelt haben, die dort zur Verfügung stehen. Helmstedt gehört nicht zum mitteldeutschen Revier, auch wenn es früher dazu gezählt wurde. Man habe es 2019 nicht geschafft, als Land Niedersachsen und Helmstedter Revier beim Bund so präsent zu sein, wie es die anderen Länder waren und daraufhin mit den 90 Millionen abgespeist worden.
Hinsichtlich der Bahnunterquerung Magdeburger Tor wurde bereits im ABS ausführlich berichtet. Hier werde man nach Vorliegen der Planung durch die Bahn eine ergänzende bzw. Alternativplanung der Stadt vorbereiten, die dem Rat vorgelegt wird.
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