Bericht von Herrn Neddermeier (BDH) über die zurückliegende Waldbadsaison und ein Ausblick auf die kommende Saison
Protokoll:
Herr Neddermeier berichtet ausführlich. Die Zahlen befinden sich im Anhang.
2025 soll ein neues Kassensystem kommen. Es wird einen Webshop geben, den die BDH betreibt. Es sollen zusätzliche Spinde für den Innenraum angeschafft werden, wenn sich eine günstige Möglichkeit ergibt, da es 2024 einen Anstieg an Diebstählen gab. Herr Neddermeier gibt an, dass es personelle Engpässe gibt, wenn es zu hohen Besucherzahlen kommt. Ab 800 Gästen müssen zwei Personen vor Ort sein. Dies ist nicht immer möglich. Es fehlt eine Fachkraft für Bäderbetriebe.
Es kommt zu Schwierigkeiten bei der Bargeldeinzahlung an Bankautomaten. Es kann bei der Volksbank nur noch an bestimmten Tagen Bargeld eingezahlt werden, an denen es direkt gezählt wird. Für eine Bargeldversorgung durch Prosegur ist die BDH zu klein. Auch das Juliusbad kann mittlerweile nur einmal im Monat Münzgeld bei der Bank einzahlen.
Die Baumaßnahmen werden aufgrund der Ausschreibungen voraussichtlich erst nach der Saison 2025 ausgeführt werden können. Kleinere Verschönerungsmaßnahmen werden schon vor der Saison erledigt. Er sieht eine Herausforderung bei den Mehrfachkarten. Saisonkarten und 60er Karten werden gleich oft genutzt und haben einen Preisunterschied von 10 Euro.
Für das Juliusbad soll in die Sauna investiert werden. Wenn es personell machbar ist, sollen zwei bis drei Saunaevents pro Jahr stattfinden. Mit der DLRG wurde ein fester Termin für die Bezirksmeisterschafften vereinbart. Im März findet die Norddeutsche Meisterschaft der Schwimmmeister statt. Die Schwimmkurse sind sehr gut besucht. Die weiterführenden Kurse Silber, Bronze und Gold werden nicht so gut angenommen. Herr Neddermeier wird in der Gesellschafterversammlung vorschlagen, dass die Kursgebühren inklusive der Eintrittsgelder in das Bad ausgeschrieben werden.
Nachwuchskräftegewinnung für Schwimmmeistergehilfen gestaltet sich schwierig. Es sollen zwei Auszubildende eingestellt werden. Es sollen jährlich ein bis zwei Personen ausgebildet werden, um einen Überhang zu erwirken. Im Laufe der Jahre sollen Servicekräfte durch Fachangestellte und Rettungsschwimmer getauscht werden.
Die Kommunikation mit dem Förderverein hat sich verbessert. Die Werbegruppe hat sich bereits einmal getroffen. Das nächste Treffen findet am 26.02.2025 statt.
Herr Diedrich bedankt sich für den Beitrag.
Herr Strümpel erklärt dem Einwohner, dass sich in der BDH eine Arbeitsgruppe zur Attraktivitätssteigerung der Bäder gegründet hat. Er merkt positiv die Kommunikation zwischen BDH und Rat mit.
Herr Strümpel möchte wissen, ob es im Waldbad einen Abendtarif für Berufstätige gibt oder in der Vergangenheit gab und dieser sich nicht gerechnet hat.
Herr Bode nimmt diese Frage mit in die Verwaltung.
Herr Johann erklärt, dass es Arbeitgeber gibt, die mit Sportanbietern kooperieren, um ihren Angestellten Vergünstigungen zu ermöglichen. Er fragt, ob es darüber schonmal Gespräche mit der BDH gab.
Herr Neddermeier bestätigt dies. Die BDH kooperiert mit hansefit, machtfit und Egym.
Für das Waldbad müsste dies über den Eigentümer laufen, da die BDH dort nur Betriebsführer ist. Herr Bode nimmt dies mit in die Verwaltung.
Herr Lickfett stellt eine Frage zu den Sanierungsmaßnahmen der Sanitäranlagen im Waldbad. Diese sollten schon im Herbst 2024 stattfinden.
Herr Bode erklärt, dass die verfügbaren Mittel für die Baumaßnahme in 2024 nicht ausreichend gewesen sind. Daher sind diese in das Jahr 2025 übertragen und vervollständigt worden. Mit Unterstützung des Fördervereins soll in 2025 eine große Gesamtmaßnahme stattfinden. Die Ausschreibungen werden aktuell vorbereitet.
Zudem möchte Herr Lickfett wissen, was es damit auf sich hat, dass es mit der Solarthermieanlage aufgrund von Denkmalschutz Hindernisse gibt.
Herr Bode führt aus, dass denkmalrechtliche Anträge gestellt wurden und der Denkmalschutz diese prüft. Er weist drauf hin, dass der Denkmalschutz nicht nur für das Gebäude gilt, sondern für die gesamte Anlage.
Es liegen Anträge für eine Solarthermie am Gebäude, für eine Solarthermie auf der Grünfläche und als dritte Alternative für eine Wärmepumpe vor. Dieses Projekt läuft über den Förderverein. Es wurde auch ein Förderantrag im Rahmen des ILEK gestellt.
Weiterhin möchte Herr Lickfett wissen, ob man für die Sanierung des Waldbades eine Förderung aus der Kohleförderung beantragen kann. Es fällt in den Förderrichtlinien unter die Daseinsvorsorge. Privatpersonen, also der Förderverein, könne dies nicht beantragen. Herr Bode nimmt diese Frage mit in die Verwaltung.
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